Blog: Weihnachten - Entspannung - Beziehung


 

 

 

Entspannte Feiertage???

 

 

 

Wie soll das denn gehen? Und das in diesem Jahr..., wo alles so eingeschränkt – ja gefühlt sogar unmöglich – ist. Da kann von Entspannung keine Rede sein! Oder doch?

 

 

 

Die einen von Euch werden sich nun vielleicht eher im ersten Lager wiederfinden und noch mehr Unruhe und Stress verspüren, weil sie Familienangehörige und Freunde nicht in dem Ausmaß sehen können, wie sonst. Zudem können sie das Fest selbst nicht so ausrichten bzw. erleben, wie sie es die letzten Jahre gewohnt waren. Dann sind womöglich auch die Geschenke nicht so zu besorgen gewesen, wie sie es gern gehabt hätten. Und so weiter und so fort….

Die anderen von Euch sind vielleicht ganz froh und fühlen sich tiefen entspannt, weil sie endlich nirgend wo hinmüssen, keine Geschenke besorgen brauchen und die „buckelige Verwandtschaft“ auch keine Chance bekommt zu nerven. Zudem freuen sie sich, dass sie das Geld für ihre Wünsche überwiesen bekommen und damit machen können was sie wollen – jipiieeehhhhh :-)))) Endlich frei!

 

 

 

Apropro Freiheit …

 

 

 

... da war doch was. Wer von Euch fühlt sich denn wann wie frei? Für mich persönlich ist Freiheit ein sehr hoher Wert. Wo fängt denn die eigene Freiheit nun an und wo hört sie auf? Welche Gedanken und Gefühle lassen in mir selbst eine Freiheit entstehen, oder führen gar in das genaue Gegenteil? Alles spannende Fragen und sie sind so individuell wie der Mensch selbst.

 

Denn wo und wann beschränke ich mich selbst und nehme mir damit die Freiheit? Wo fühle ich mich im Außen in meiner Freiheit eingeschränkt?

 

 

 

Gerade in dieser Zeit, wo wir uns von außen so eingeschränkt fühlen, wie schon lange nicht mehr, verlieren wir oft den Blick auf unsere innere Freiheit, uns z.B. frei entscheiden zu können, wie wir eine glücklichere Beziehung zu uns selbst und zu unseren Mitmenschen gestalten können.

 

 

 

Glückliche Beziehungen

 

 

 

So ein Quatsch! Die hat man zu Anfang einer neuen Liebe und irgendwann ist sie eben einfach dahin.
So denken, handeln und fühlen tatsächlich ganz viele Menschen. Das fängt schon damit an, dass sie zu sich selbst keine gute Beziehung mehr haben oder vielleicht noch nie wirklich hatten. Wie soll dann eine gute Beziehung zu anderen – auf Dauer – gut gehen? Das ist fast unmöglich. Die meisten Menschen merken es erst dann, wenn sie sich über längere Zeit unglücklich fühlen oder sogar schon Krankheitssymptome entwickelt haben Viele haben sich für eine - vermeintlich gute Beziehung - zu anderen aufgeopfert und es jahrelang gar nicht gemerkt, weil sie es vor lauter Gewohnheit, alten Erziehungsmustern und Glaubenssätzen auch gar nicht in Frage gestellt haben. Andere haben es sich in der Beziehung so gemütlich gemacht, dass sie dadurch „aufgeweckt“ werden, weil die Partnerin oder der Partner immer lauter eine Veränderung wünscht.

 

 

 

Gerade zu Weihnachten

 

 

 

plobbt dieser „Beziehungs-Wahnsinn“, der im Alltag so dahin läuft und mehr oder weniger akzeptiert wird, hoch. Und dann aber mit Karacho. Da werden alle Handgranaten ins Feuer geworfen, die vorher so gut unter Verdeck gehalten wurden, weil ja auch nie Zeit war dafür. In der Rushhour des Lebens wird einfach immer wieder darüber hinweg „gelatscht“. Bis es dann spätestens zum Fest der Liebe ordentlich knallt .

 

Und zu Weihnachten ist doch ein idealer Zeitpunkt… Nix mit Harmonie und Liebesgeflüster, da liegen die Nerven blank. Es werden alle „Rabattmarken“ alter Verletzungen des Jahres oder gar der Jahre raus geholt und dem anderen um die Ohren gehauen. Auch wenn man insgeheim weiß, wo die eigenen Unzulänglichkeiten sind – bloß nicht preis geben. Immer schön so tun, als wenn man selber Fehlerfrei wäre. Denn Regel Nr. 1 – Die oder der Andere ist Schuld! Basta!

 

 

 

 

Entspannte Feiertage!!!

 

 

 

Kann es sie nun doch geben und das auch und gerade in diesem Jahr 2020?

 

Ja, sie sind möglich. Wenn Du anfängst durchzuatmen, wenn es stressig wird. Der Atem kann immer helfen, Zeit zu gewinnen, das Adrenalin runter zu fahren, seine Gefühle und Gedanken zu sortieren und bestenfalls das Absurde dieser Aufregung zu diesem besonderen Fest zu erkennen. Und dann könnte es bestenfalls sogar in einem befreienden und verbindenden Lachen enden und das Fest doch noch zu entspannten Feiertagen werden lassen.

 

 

 

In diesem Sinne,

 

 

 

wünsche ich fröhliche Weihnachten und Tage der Entspannung!

 

 

 

Und solltet ihr es doch nicht schaffen, gibt es eine Hotline zu mir – vor Weihnachten und nach Weihnachten – um die Beziehung zu sich selbst und anderen zu verbessern.

 

 

 

Alles Liebe, Birgit

 

Emotionswandlerin für gute Beziehungen
Intuitiv – Provokativ – Humorvoll
Dein Leben NEU erleben!